Über die Lissabon-Strategie hinaus

German Version

Von Gavin Cameron, Nicholas Fawcett und Rosa Fernandez, Department of Economics, University of Oxford

Ein Beitrag zum INSM-Buch Chancen des Wachstums

Im März 2005 legte der Europäische Rat die Lissabon-Strategie neu auf, um die Europäische Union zum »wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten
Wirtschaftsraum der Welt« zu machen. Die ursprüngliche, im Jahr 2000 initiierte Strategie hat nach verbreiteter Meinung angesichts der schwachen makroökonomischen Leistung Europas wenig Fortschritte erzielt. Die Neuauflage der Strategie schlägt Maßnahmen an drei breiten Fronten vor: Makroökonomische Politik zur Schaffung der notwendigen Voraussetzungen für mehr Wachstum und Arbeitsplätze, mikroökonomische Politik zur Entwicklung Europas zu einem attraktiveren Arbeits-, Investitions- und Innovationsraum; Arbeitsmarktreformen zur Steigerung der Flexibilität und Qualifikation der Erwerbstätigen. Das ist ein ehrgeiziges Programm, das nach dem Dafürhalten der Kommission bis einschließlich 2010 3 Prozent zum EU-BIP beitragen und sechs Millionen Arbeitsplätze schaffen könnte. …

Mehr dazu finden Sie in Chancen des Wachstums, ein Buch der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). Bezugsquellen finden Sie hier.

English Version

Beyond the Lisbon Agenda.

By Gavin Cameron, Nicholas Fawcett, Rosa Fernandez, Department of Economics, University of Oxford

A contribution to the INSM-volume Visions of Growth

In March 2005, the European Council relaunched the Lisbon strategy aiming to make the European Union “the most dynamic and competitive knowledge-based economy in the world”. The original strategy, launched in 2000, was widely acknowledged to have made little progress in the face of weak European macroeconomic performance. The relaunched strategy proposed action on three broad fronts: macroeconomic policy to create the necessary conditions for more growth and jobs; microeconomic policy to make Europe a more attractive place to work, invest, and innovate; labour market reforms to create a more flexible and skilled workforce. This is an ambitious agenda, which the Commission claims might add 3 per cent to EU GDP by 2010 and add 6 million jobs. …

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