Wachstum, Technologie und Institutionen Parameter der geschichtlichen Entwicklung

German Version

Richard G. Lipsey

Ein Beitrag zum INSM-Buch Chancen des Wachstums

Seit der neolithischen Revolution vor 10 000 Jahren steuert das ökonomische Wachstum den Verlauf der menschlichen Entwicklungsgeschichte. Langsam, aber unaufhaltsam hat sich der Mensch vom Jäger und Sammler, der sich ausschließlich natürlicher Ressourcen bediente, zum Produzenten von Konsumgütern gewandelt – Gütern, die häufig aus vom Menschen geschaffenen Materialien gefertigt werden. Ökonomen messen das Wirtschaftswachstum einer Nation an der Steigerung ihrer volkswirtschaftlichen Leistung, dem sogenannten Bruttoinlandsprodukt, kurz BIP. Der Wert der produzierten Güter wird inflationsbereinigt in konstanten Preiseinheiten errechnet und an die sich verändernden Produktqualitäten angepasst. Im letzten Jahrhundert lagen die jährlichen Wachstumsraten von Industrienationen wie denen der EU bei 1 bis 3 Prozent, in Schwellenländern wie beispielsweise China im Schnitt bei 5 bis 9 Prozent, und andere Länder, wie zum Beispiel Zimbabwe, verzeichneten keine oder sogar negative Wachstumsraten.

Mehr dazu finden Sie in Chancen des Wachstums, ein Buch der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). Bezugsquellen finden Sie hier.

English Version
Growth, Technology and Institutions.

By Richard G. Lipsey, Emeritus Professor of Economics at Simon Fraser University

A contribution to the INSM-volume Visions of Growth

Over the 10,000 years since the Neolithic Agricultural Revolution, economic growth has shaped human development. Slowly but decisively, we have changed from being hunters and gatherers, who relied goodsentirely on natural resources, into producers of the goods we consume that are often made with materials we ourselves have created. Economists measure economic growth by increases in the nation’s total output, called its gross domestic product or GDP. The quantities produced are valued in constant monetary units to remove the effects of inflation and adjusted for changes in product quality. Over the last century, growth rates have typically been 1-3% per year in the developed economies such as the EU, 5-9% in catch-up economies, such as China and zero or even negative in others, such as Zimbabwe.

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