INSM-Projekt Einstieg in Arbeit: In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung griff Angela Merkel das Thema erneut auf

Die Bundeskanzlerin warnte in einem FAZ-Interview vor falschen Versprechen in der Politik. Zitat: „Wir sollten uns vor falschen Versprechen hüten und nicht so tun, als könne die Politik zum Beispiel internationale Rohstoffpreise senken oder die Unternehmen zwingen, mit einem staatlich festgelegten einheitlichen flächendeckenden Mindestlohn tatsächlich auch Arbeitsplätze anzubieten. Ein solcher einheitlicher Mindestlohn würde vielmehr wie eine Barrikade für diejenigen wirken, die in den Arbeitsmarkt einsteigen wollen. Das zentrale Versprechen der Sozialen Marktwirtschaft aber lag und liegt darin, Einstieg und Aufstieg für die Menschen zu ermöglichen oder zu erleichtern. Wir müssen uns deshalb darauf konzentrieren …”
Angela Merkel beklagte im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen, dass in „Deutschland viele Jahre viel zu wenig in Einstieg und Aufstieg investiert” worden seien. Man habe „Leistungsträger nicht genügend motiviert. Gleichzeitig warb die Kanzlerin für Kombilöhne. Diese hält sie für einen sozial gerechten und ordnungspolitisch vertretbaren Weg, „um Menschen mit geringer Qualifikation und niedriger Produktivität in Arbeit zu bringen“.
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In an interview with the Frankfurter Allgemeine Zeitung, Angela Merkel again took up the subject.
At the same time, the Chancellor warned against false promises in politics. “We should guard against false promises and not act as though politics can, for example, lower the international price of raw materials or force businesses to actually offer new jobs with a government-determined unified comprehensive minimum wage. Such a unified minimum wage would instead act as a barricade to those who want to enter the labor market. The central promise of the social market economy, however, lay and lies in making possible or simplifying access and advancement for people. We must therefore concentrate on this . . .”
In an interview with the Frankfurter Allgemeine newspaper, Angela Merkel deplored the fact that “In Germany, for many years far too little was invested in access and advancement.” She said that service providers had not been sufficiently motivated. At the same time, the Chancellor campaigned for combined wages. She considered this a socially just method, justifiable in terms of regulatory policy, “to bring people with lesser qualifications and lower productivity into the labor force.”
You can find more on the subject of access to the labor market at www.einstieginarbeit.de.