Bankenkrise 3: Aufsatz von INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer in DIE WELT

German Version

Berlin. – In ihrer Samstagausgabe vom 8. November druckte die Tageszeitung DIE WELT einen Kommentar von INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer. Höfer setzte sich darin mit der Rolle der Kapitalismuskritiker in Zusammenhang mit der Banken- und Finanzkrise auseinander. Unter dem Titel „Die Rückwärts-Propheten“ stellt er die These auf, dass die „Analyse vieler Globalisierungskritiker“ vielfach „einem Blick in den Rückspiegel“ gleiche. „Lautstark“, so Höfer, „warnten sie vor Währungsspekulationen, doch die waren in den Asien- und Russlandkrisen der 90er-Jahre relevant. Aktuell sind es faule amerikanische Hypothekenkredite, und die hatten sie nicht auf dem Radarschirm. Dagegen haben sich Euro und Europäische Zentralbank als Felsen im Sturm bewährt, deren Architekten jedoch als besonders neoliberale Finanzmarktfreunde verketzert wurden.“ Die Finanzmarktkrise sei „nicht nur eine Niederlage des amerikanischen Finanzkapitalismus, sondern ebenso eine seiner schärfsten Kritiker“.

Den ganzen Aufsatz des INSM-Geschäftsführers lesen Sie auch auf der Webseite der Tageszeitung DIE WELT: http://debatte.welt.de/kommentare/97647/die+rueckwaertspropheten?servicebar=artikelversenden

English Version

Banking crisis 3: Article by INSM managing director Max A. Höfer in “DIE WELT”

Berlin. – In the Saturday 8 November edition of its daily newspaper, DIE WELT published an article by INSM managing director Max A. Höfer, in which Höfer discussed the role played by the opponents of capitalism in conjunction with the banking and financial crisis. Under the title ‘Backwards-looking Prophets’ he made the case that the “analysis of many critics of globalization” was often equivalent to “a look in the rear mirror”. According to Höfer, “They were vociferous in warning about currency speculation, but this was relevant in the Asian and Russian crises in the 1990s. Currently it is bad US mortgage loans, but these had not been on their radar screen. Conversely, the rocks in the storm have proven to be the Euro and the European Central Bank, whose architects, however, have been mercilessly branded as especially neo-liberal financial market pals.” The financial market crisis was “not just a defeat of US financial capitalism, but also one of its sharpest critics.”

The entire article by the INSM managing director can be found on the newspaper’s website: http://debatte.welt.de/kommentare/97647/die+rueckwaertspropheten?servicebar=artikelversenden

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