Van Suntum bei INSM-Forum in Berlin: Vorschlag für einen „sauberen Weg“ aus der Bankenkrise

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Berlin. – Bei einem Diskussionsforum der INSM und des Humboldt- Forums Wirtschaft am 21. April in Berlin stellte Prof. Dr. Ulrich van Suntum, Geschäftsführender Direktor des Centrums für angewandte Wirtschaftsforschung, Universität Münster, ein Konzept zur Überwindung der Bankenkrise vor, das die Verursacher zur Verantwortung zieht und die Steuerzahler entlastet.

Ulrich van Suntum im Gespräch mit Ursula WeidenfeldDer Ökonom warb in der Diskussion mit Albert Rupprecht, Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages, sowie dem FDP-Finanz- experten Hermann Otto Solms dafür, dass der Staat den Banken ihre toxischen Papiere nicht gegen Bargeld abkauft, sondern ihnen dafür erst einmal nur eigene Schuldverschrei- bungen gibt.

Van Suntum zur Begründung seines Vorschlages: „So sind wir in Deutschland bereits zweimal erfolgreich vorgegangen, nämlich mit den sogenannten Ausgleichsforderungen nach dem Zweiten Weltkrieg und nach der Deutschen Einheit. Damals konnten die Banken freilich nichts dafür, dass ihre Aktiva wertlos geworden waren. Heute ist das ganz anders. Darum sollten diesmal die Staatspapiere nicht verzinst werden. Sie bleiben vielmehr als sogenannte Zerobonds so lange in den Bankbilanzen, bis klar ist, was der dafür eingetauschte Bilanzschrott noch wert ist. Gleichzeitig löst sich damit das schwierige Bewertungsproblem der vergifteten Papiere wie von selbst.“

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English Version

Van Suntum at INSM Forum in Berlin: proposition for a „clean way“ out of the banking crisis mess

Berlin – Ulrich van Suntum, Managing Director of the Center for Applied Economic Research (CAWM) at the University of Münster took part in the discussion forum initiated by the INSM and the Humboldt Economic Forum on April 21, where he gave his take on overcoming the banking crisis. The principal idea of his proposition is to hold accountable those who caused the crisis and to offer relief for taxpayers.

During the discussion with Albert Ruprecht, member of the Finance Committee at the German Bundestag, as well as Hermann Otto Solms, Free Democratic Party (FDP) finance expert, van Suntum made the case for the federal government not to hand out cash to the banks for their toxic assets but issue government bonds instead.

“This system has proved successful in the past. We have used the so-called equalization claims already twice: after the Second World War and after the unification of Germany in 1990. However, back then it was not the banks’ fault. Today the situation is entirely different. That’s precisely why the securities should not yield any interest, and remain on the bank balance sheets in form of the so-called zero bonds until their real value can be defined. This approach automatically resolves the problem of evaluating toxic assets”, explained van Suntum.

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Eine Reaktion zu “Van Suntum bei INSM-Forum in Berlin: Vorschlag für einen „sauberen Weg“ aus der Bankenkrise”

  1. Banking

    Making his first appearance in 1991, Paul has been mixing and producing ever since. Banking

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